7 gute Gründe, weshalb Unternehmen Blogs brauchen

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7 gute Gründe, weshalb Unternehmen Blogs brauchen

Bei diesem Thema könnten wir eigentlich genauso einsteigen wie beim letzten Blogpost:

„Ein Blog? Brauchen wir das überhaupt?“ fragt so mancher Auftraggeber. Unsere Antwort: „Ja.“

Hier könnte unser Beitrag eigentlich enden, denn aus unserer Sicht ist alles dazu gesagt. Da viele Leute aber gerne ein bisschen mehr Informationen aus unseren Artikeln ziehen, machen wir trotzdem weiter!

Noch vor einigen Jahren waren Blogs das Ding überhaupt. Jeder, der eine Webseite hatte, musste auch unbedingt ein Blog einrichten. Und dann ging es weiter wie bei allen Trends: Manche hatten einen riesigen Erfolg und etablierten sich, andere kamen nie so richtig in die Gänge und stagnierten. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen taten und tun sich schwer, ihr Blog regelmäßig und zielführend mit Inhalten zu befüllen. Am Anfang hat sich vielleicht der Geschäftsführer selbst darum gekümmert, dann durften Azubis ran, und irgendwann kümmerte sich dann einfach niemand mehr darum.

Ein stiefmütterlich betreutes Blog ist für Ihr Unternehmen eine vertane Chance. Ein gut geführtes Blog ist ein echter SEO-Motor und bietet unschlagbar niedrigschwellige Möglichkeiten, mit Ihren Kunden und potenziellen Kunden zu interagieren.

Wir nennen Ihnen die 7 wichtigsten Gründe, die für ein Unternehmensblog sprechen – gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen!

  1. Blog als SEO-Instrument

Ein gut gepflegtes, sprich: regelmäßig befülltes Blog ist ein unschlagbares SEO-Werkzeug und wird es vermutlich auch immer bleiben.

Der sagenumwitterte „Algorithmus“ von Google, aber auch von anderen Suchmaschinen achtet sehr darauf, ob Seiten regelmäßig aktualisiert werden. Dynamische und aktive Seiten werden bei den Suchergebnissen höher gerankt, da die Suchmaschine dies als Zeichen einer authentischen Seite wertet. Jede neue Seite und jeder neue Blogpost ist eine Chance, auf den vorderen Seiten der Suchergebnisse aufzutauchen.

Um diese SEO-Wirkung aufrechtzuerhalten, darf das Blog natürlich nicht einfach mit irgendwelchen Inhalten befüllt werden. Mit relevantem Content holen Sie Besucher auf Ihre Webseite und halten sie auch da, und auch das werten die Suchmaschinen gerne aus: Je länger ein Besucher auf der Seite bleibt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er den Inhalt gefunden hat, den er gesucht hat.

 

  1. Grundlage für das Content Marketing

Das Blog ist die Grundlage all Ihrer Content-Marketing-Strategien. Die interessanten und relevanten Beiträge lassen sich auf Facebook, Twitter und im Newsletter verlinken, auf LinkedIn oder Xing. Soll heißen: Alles, was Sie irgendwie teilen wollen, ob Informationen, Angebote, Gewinnspiele o.ä. liegt auf Ihrer Seite.

 

  1. Expertise und Sichtbarkeit

Ihr Blog bietet Ihnen die Möglichkeit, sich als der Experte zu positionieren, der Sie sind. Hier können Sie wichtige Informationen mit Ihrer Zielgruppe teilen, über eigene Produkte und Neuentwicklungen bei Ihnen oder generell in Ihrer Branche berichten.

Wenn Sie Ihren Kunden wichtige Fragen beantworten können, dann ist Ihr Blog der ideale Ort dafür. Hilfreiche Inhalte werden immer gerne geteilt, ob als Texte, Videotutorials, Infografiken etc. Dieses Teilen macht Sie für potenzielle Kunden sichtbarer und fördert natürlich auch wieder Ihre SEO-Maßnahmen.

 

  1. Basis für Interaktion

Ihr Blog ist die perfekte Plattform für die Interaktion mit Kunden und potenziellen Kunden. Idealerweise regen die Blogeinträge die Leser dazu ein, eigene Erfahrungen zu teilen oder einfach Fragen zu stellen.

Die Interaktion und Kommunikation hat sich heute zum großen Teil auf die sozialen Netzwerke verlagert. Anstelle der Blogkommentare werden heute viele Leser ihre Fragen und Anmerkungen über Facebook, Twitter, Instagram etc. stellen. Trotzdem rotiert diese Kommunikation immer um den Inhalt Ihres Blogs.

Die einfache und schnelle Kommunikation in den sozialen Medien erlaubt es Ihnen auch, ganz unkompliziert Ihre Zielgruppe genauer kennenzulernen und zu definieren. Analytics-Tools im Blog können Ihnen bei der Auswertung von Informationen helfen. So erfahren Sie beispielsweise, woher Ihre Leser kommen (und können sich so evtl. neue Regionen erschließen) und welche Suchbegriffe besonders häufig sind. Sie lernen die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden besser kennen.

 

  1. Langlebiges Archiv

Dank eines durchsuchbaren Archivs können auch ältere Informationen und Inhalte Ihres Blogs problemlos aufgerufen werden. Hier unterscheidet sich ein Blog entscheidend von sozialen Medien. Sie könnten Ihre Texte natürlich auch ausschließlich auf Facebook veröffentlichen, nach einer gewissen Zeit – bei einem aktiven Feed kann das schon nach wenigen Tagen sein – sind die Informationen für die Leser so gut wie verschwunden. Weil Ihr Blog durchsuchbar ist, kann ein Besucher jede gewünschte Information problemlos aufrufen.

 

  1. Perfekte Verlinkungsmöglichkeiten

Ein gut geführtes Blog lässt sich leicht mit anderen, themenverwandten Seiten verlinken. Falls Ihre Texte informativ und gut aufbereitet sind, werden andere Blogger oder Webseiten früher oder später auf Ihre Seite verlinken. Auch Kooperationen mit anderen Bloggern, mit Experten und thematisch ähnlich ausgerichteten Seiten sind vorteilhaft. Auch hier locken wieder positive SEO-Effekte, aber die Verbindung mit anderen anerkannten Namen in der Branche festigt auch Ihre Autorität auf Ihrem jeweiligen Bereich. Vielleicht werden Sie sogar als Experte interviewt!

 

  1. Nützlich für Sie

Die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe und Ihre Seitenbesucher besser kennenzulernen haben wir bereits erwähnt. Je genauer Sie Ihre (potenziellen und bestehenden) Kunden kennen, desto besser können Sie ihre Bedürfnisse erfüllen, und Sie können Ihre zukünftigen Entwicklungen genau auf Ihre Kunden zuschneiden.

Dazu können Sie aber Ihr eigenes Empfinden für den Markt, Ihr Produkt, Ihre Nische schärfen. Für jeden Blogpost, den Sie schreiben, informieren Sie sich selbst, Sie recherchieren in Ihrem Bereich und darüber hinaus, bei Partnern und Mitbewerbern. Das ist (fast) kostenlose Fortbildung, deren Wert man nicht hoch genug einschätzen kann.

 

Zusammengefasst: Ein gut betreutes Blog macht Ihre Seite und damit Ihr Unternehmen sichtbarer, bringt Besucher auf Ihre Seite und kann so Ihren Umsatz steigern; es kann Ihr Profil schärfen und Ihre eigene Wachstumsstrategie beeinflussen.

Falls Sie Ihr Blog nicht selbst betreuen können oder wollen, falls Sie keine Zeit oder kein Personal dafür haben, dann wenden Sie sich doch an die Agentur Ihres Vertrauens (damit meinen wir uns!). Wir helfen Ihnen gerne dabei, eine Strategie und einen Content-Plan für Ihr Blog zu erstellen, und wir kümmern uns auf Wunsch auch gerne um die Content-Erstellung. Und um oft geäußerte Bedenken gleich hier zu entkräften: Keine Branche ist „zu langweilig“ für ein Blog!

About the Author:

Florian Kohl ist Geschäftsführer beim Revista Verlag in Schweinfurt, Podcaster bei schweinfurtundso.de, Blogger bei floriankohl.de und Partner bei kunkel & kohl. Du erreichst Florian per Email unter fk@kunkelundkohl.de

3 Comments

  1. Miriam Blattert 3. Juli 2017 at 10:22

    Danke für diesen wertvollen Beitrag, Florian! Sehr gute Argumentation. LG von blattertPR, Miriam

  2. Ralph 3. Juli 2017 at 14:36

    Hallo Florian,

    diese 7 Gründe begrüße ich sehr. Vor allem als Blogger und Mitorganisator eines Stammtischs Corporate Blog in Dresden bin ich voll auf Deiner Seite. Ich denke, dass viele Unternehmen mehr oder weniger diese Gründe kennt, aber den Aufwand bei späterem Erfolg meidet und lieber in AdWords und Social-Media-Marketing investiert.

    Beste Grüße. Ralph

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