Überwachung und Monitoring

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Bild: isometric control panel / shutterstock.com / 81255163

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Beim Monitoring geht es darum auszuwerten, wo und wie über Ihr Unternehmen gesprochen wird. Das Internet ist riesig und soziale Netzwerke wachsen ebenfalls ständig. Nach einzelnen Beiträgen per Hand zu suchen ist da eine wahre Mammutaufgabe, die immens viel Zeit und Geld verschlingt. In den letzten Jahren ist daher der Markt an Tools gewachsen, die die Auswertung übernehmen. Es gibt inzwischen weit über 200 Programme, die verschiedene Funktionen erfüllen.

 

Monitoring – Wozu eigentlich?

Mit dem Monitoring können zeitnah und kontinuierlich soziale Netzwerke beobachtet und ausgewertet werden. So erfahren Sie, über welche Ihrer Produkte die User sprechen und wo sie es tun. Mit den entsprechenden Tools können Stimmungen, Kundenwünsche, Wettbewerbsbeobachtung und -vorteile analysiert und identifiziert werden. Die Ergebnisse sind dabei immer aktuell. Das Monitoring funktioniert auch als Frühwarnsystem und so kann direkt auf Probleme und Verbesserungswünsche eingegangen werden.

 

Das passende Monitoring Tool finden

Bei der Auswahl des für Sie passenden Tools kommen einige Punkte zum tragen. Ein Internationales Unternehmen braucht ein wesentlich weitgreifenderes Monitoring als ein deutsches Startup. Einige Tools arbeiten sogar mit älteren Daten und reichen mehr als fünf Jahre weit zurück. So lässt sich auch eine Entwicklung gut verfolgen, punktgenau ab dem Start der Social Media Aktivitäten.

Auch bei den Suchanfragen gibt es große Unterschiede. Einige Programme erlauben es, Suchanfragen zu filtern oder nach dem Plural zu suchen. Service und Support spielen ebenfalls eine Rolle, denn was nützt ein Tool, mit dem man Probleme hat und Kundenanfragen nicht oder nur sehr verzögert beantwortet werden? Sitzt der Anbieter überhaupt im eigenen Land und werden die Analysen auch im gewünschten Sprachraum durchgeführt?

Bei der Auswahl des passenden Tools sollten im Vorfeld einige Fragen geklärt und nach Gewichtung sortiert werden. Das könnten beispielsweise sein:

  • Usability
  • Design
  • Alarmfunktionen
  • Quellenabdeckung
  • Filtermöglichkeiten
  • Reports
  • Preis

 

Sind die Gewichtungen festgelegt hat sich die Anzahl der Tools schon verringert und man kann sich ans Testen machen. Viele Programme bieten einen Demo-Account an. So fällt es leichter, die einzelnen Funktionen und vor allem auch die gelieferten Ergebnisse direkt zu vergleichen. Die Preise sind dabei ebenso unterschiedlich wie die ausgewerteten Daten und liegen zwischen 500 und 15000 Euro. Den Social Media Monitoring Report 2012 von Goldbach Interactive kann man sich getrost einmal ansehen. Dort wurden einige Tools auf Herz und Nieren geprüft und geben einen ersten Überblick.

 

Einheitliche Richtlinien

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. setzt sich dafür ein, dass einheitliche Richtlinien eingeführt werden, die das Monitoring zukünftig einfacher machen. Jedes Monitoring Tool teilt beispielsweise die Medientypen unterschiedlich ein. So erscheinen auch Pressemitteilungen unter Blogs, was keinerlei Aussagekraft hat, da es sich dabei nicht um eine Social Media Aktivität handelt. Die Richtlinien helfen sowohl dem Anbieter als auch dem Nutzer. Bis jetzt müssen für das Monitoring oft verschiedene Tools hinzugezogen werden und es bleibt noch viel Arbeit übrig, die händisch erledigt werden muss. Die Richtlinien gibt es hier als PDF zum Download.

Gerne beraten wir Sie, Sie erreichen uns am einfachsten über unser Kontaktformular.